Alle Meilensteine
1925 — Und so begann die Geschichte.
Turin, Francesco Rabotti und der Beginn einer industriellen Berufung.
Francesco Rabotti gründet in Turin das Unternehmen, das seinen Namen trägt. Aus der Fertigung von Automobilkomponenten entwickelt sich die Spezialisierung auf Werkstattprüftechnik: der Beginn eines Jahrhunderts im Zeichen der Präzision.
1930er-Jahre — Die ersten Dieselprüfstände
Die Kalibrierung von Einspritzpumpen wird zum Spezialgebiet.
Rabotti beginnt mit der Fertigung von Prüfständen zur Kalibrierung von Dieseleinspritzpumpen. Zur Prüfung von Lichtmaschinen und Anlassern kommen Kraftstoffsysteme hinzu. Damit entsteht die Grundlage der späteren Spezialisierung.
1940er-Jahre — Der Eintritt in den FIAT-Konzern
Mit Magneti Marelli beginnt eine neue industrielle Phase.
Rabotti wird über Magneti Marelli Teil der FIAT-Gruppe. Aus dieser Zeit stammt auch die Pompa G: Laut Firmenkatalog wird das Prüfgerät für mechanische Einspritzdüsen seit 1940 gefertigt.
1984 — Neue Führung, dieselbe Berufung
Die Familie Pizzale schlägt ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte auf.
Unter dem Turiner Unternehmer Giovanni Pizzale übernimmt die Familie Pizzale Rabotti. Die Ära Magneti Marelli endet. Die Prüfstandfertigung wird fortgeführt, ebenso die Spezialisierung auf die Prüfung von Einspritzsystemen.
1990er-Jahre — Der Common-Rail-Durchbruch
Die Forschung mit dem Centro Ricerche Fiat bereitet eine neue Prüfstandsgeneration vor.
Mit der Verbreitung von Common Rail entwickelt Rabotti gemeinsam mit dem Fiat-Forschungszentrum experimentelle Prüfstände. Die Laborerfahrung bildet die Grundlage neuer Geräte zur Diagnose und Reparatur von Pumpen und Injektoren.
2000er-Jahre — Elektronische Diagnose hält Einzug in die Werkstatt
Von EUI/EUP bis Common Rail: neue Werkzeuge für Spezialisten.
Rabotti entwickelt die ersten Cambox-Einheiten für EUI/EUP-Systeme und den TEC100 für Common Rail. Geräte für elektronisch gesteuerte Komponenten ergänzen herkömmliche Prüfstände und erfüllen neue Prüf- und Reparaturanforderungen.
2009 — Prüftechnik nach Maß für Hersteller
Von Laborversuchen bis zur End-of-Line-Prüfung für OEMs.
Rabotti entwickelt die ersten End-of-Line-Prüfanlagen für OEMs. Eine eigene Sparte baut kundenspezifische Stationen für Hersteller und Forschungszentren, von der Prototypenerprobung bis zur Produktionsprüfung.
2014 – 16 — Die TEC-Baureihe eröffnet neue Möglichkeiten
Diagnose, Codierung und Instandsetzung für Dieselwerkstätten.
Der Katalog von 2016 zeigt TEC101 für Common-Rail-Pumpen und Injektoren, TECPUMP für Pumpen und TEC201 Evolution zur Ergänzung vorhandener Prüfstände. Codierung und Instandsetzungsausrüstung vervollständigen das Werkstattangebot.
2018 – 23 — Neue Branchen, neue Herausforderungen
Von Sonderprojekten zur Forschung an der Batterieüberwachung.
Sonderanlagen bedienen Fahrzeugbau, Schifffahrt, Luftfahrt und Erdbewegung. Von Juli 2021 bis Januar 2022 dokumentiert das Politecnico di Torino zudem eine Zusammenarbeit mit Rabotti zu experimentellen Versuchen und Verfahren zur Batterieüberwachung.
2024 — Neue Horizonte in der Diagnostik
Batterieforschung ergänzt die Weiterentwicklung der Common-Rail-Prüfstände.
Gemeinsam mit dem Politecnico di Torino entwickelt Rabotti ein KI-basiertes Analysegerät zur Bewertung des Batteriezustands. Auch die Common-Rail-Prüfstände werden mit den Modellen CRS200, CRS100 und CRM100 weiterentwickelt.
2025 — 100 Jahre Rabotti
Von der Gründung 1925 zu neuen Herausforderungen in der Diagnostik.
Rabotti feiert sein hundertjähriges Bestehen. Der Auftritt auf der Autopromotec begleitet das Jubiläum und präsentiert Fachleuten Prüf- und Diesel-Diagnosetechnik aus einem Jahrhundert Erfahrung.
2026 — Von der Prüfung zur Instandsetzung
Die Zusammenarbeit mit Robiel erweitert das Angebot für Werkstätten und Labore.
Im September 2026 stellt Rabotti die Zusammenarbeit mit Robiel vor. Professionelle Reparatursets ergänzen die Prüfstände und verbinden Diagnose und Prüfung mit Demontage, Montage und Instandsetzung in Dieselwerkstätten.